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Das Thema
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Was bedeutet es heute, ein Mann zu sein?

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen die Männer des Westens vor einem neuen Abenteuer: der Neudefinition ihrer Männlichkeit. Die traditionellen Vorbilder sind gescheitert, sowohl unter dem Druck des Feminismus als auch durch die sich ändernden gesellschaftlichen Aufgaben in den industriellen Entwicklungsländern. Hier drei Beispiele zur Verdeutlichung dieser Problematik:

Das väterliche Vorbild

Lange Zeit haben die Söhne in der Nähe ihrer Väter gelebt. Als Landwirt oder Handwerker arbeitete man gewöhnlich in geringer Entfernung von dem Ort, an dem die Familie lebte. Die Söhne, die in der Regel den Betrieb des Vaters übernehmen sollten, konnten somit nach dem Vorbild des Vaters heranwachsen und reifen. Im Zuge der Industrialisierung zogen die Väter jedoch aus, um in der Ferne zu arbeiten, in einer Fabrik beispielsweise. So war der Vater immer häufiger abwesend. Er kam erst spät nach Hause, müde und nicht sehr aufnahmebereit. So kam es, dass der Körperkontakt zum Vater verloren ging und sein Wissen nicht mehr übertragen wurde. Das väterliche Vorbild änderte sich.

Männlichkeit

Mit dem Aufkommen des Feminismus gerieten die männlichen Werte zunehmend in die Kritik, wobei der Mann oft als Karikatur hingestellt wurde. Wer entfacht Kriege? Der Mann. Wer zerstört die Umwelt? Der Mann. Wer denkt beim Geschlechtsakt nur an sein eigenes Vergnügen? Der Mann. Die Männlichkeit erhielt so einen negativen Beigeschmack, und mann traute sich nicht mehr, zu ihr zu stehen.

Sexualität

Unter Frauen ist es inzwischen üblich, über ihre Sexualität zu reden, auch in der Öffentlichkeit (beispielsweise in Zeitschriften). Männer hingegen tun sich mit diesem Thema noch schwer. Unter sich reissen sie meist Witze, während sie in Anwesenheit von Frauen nur selten offen und ehrlich darüber reden. So wissen die Männer heute grösstenteils immer noch nicht, wie sie zu ihrer Sexualität stehen sollen, was sie mit ihrer Lust anfangen sollen, wie sie ihre Freude daran definieren und haben können.

Was tun? Soll ein Mann zärtlich oder männlich sein? Eroberungslustig oder zurückhaltend? Stark oder sensibel? Wird ihn die Suche nach seiner neuen Identität zu einer Verschmelzung aus alledem führen?

Die Beherztheit der Männer, die in Le souffle du désert offen über ihre Gefühle reden, hängt damit zusammen, dass sie den Mut haben, sich diesen Fragen zu stellen und sie vor allem zur Sprache zu bringen. Denn genau hieran fehlt es der Männerwelt am schmerzlichsten, der Aussprache. Eine Aussprache, die sich von allen Konventionen und Gewohnheiten loslöst und Gefühle offen darlegt.

 
 

DER FILM TRIFFT SEIN PUBLIKUM :
9'000 ZUSCHAUER IN DER SCHWEIZ UND 3'000 IN BELGIEN !



LE SOUFFLE DU DESERT auf DVD erhältlich

Der Film ist auf DVD erhältlich.

Die DVD enthält unter anderem ein Gespräch mit Guy CORNEAU, Psychoanalytiker und Schriftsteller.

Interviews auch mit Alexis Burger, Gruppenleiter, und François Kohler, Regisseur, sowie Bonussequenzen.

Mit Deutschen und Englischen Untertiteln für den Film und die Interviews.

Der Preis : SFR 35.- (Inkl. 7.6% Mwst) + SFR 5.-- Porto und Versandspesen

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Für weitere Auskünfte können Sie auf folgende Adresse schreiben : info@lesouffledudesert.com.


by LC